Die Anfänge der Gruppe sind als Familienkapelle im Jahre 1991 zu finden. Nach mehreren Besetzungswechseln, bei denen die jüngeren Geschwister dazukamen und die älteren teilweise die Formation wieder verliessen, spielt sie seit einigen Jahren in der Besetzung einer „Appenzeller-Original-Streichmusik“. Mit den Jahren machte die Formation mehr und mehr auf sich aufmerksam. Es folgten verschiedene Auszeichnungen sowie Tourneen, die sie bis nach Japan, China und Peru führten.

In jüngerer Zeit arbeiteten sie an Projekten, wie z.B. dem Freilichttheater „450 Jahre Dorfbrand von Appenzell“, „De Schotte Sepp“ und Filmproduktionen mit („Ursula – Leben in Anderswo“ von Rolf Lyssy; „z‘Alp“ von Thomas Rickenmann). Regelmässig beteiligen sie sich an Gemeinschaftsprojekten mit verschiedenen Chören, mit Musikformationen anderer Stilrichtungen und mit namhaften Organisten wie Wolfgang Sieber und Willibald Guggenmos. Sie sind auch im Fernsehen oder Radio zu Gast.

Die Geschwister Küng produzierten mehrere Tonträger. Den letzten, mit dem Titel „Nüdallgraaduus“, brachten sie 2011 anlässlich ihres 20-jährigen Bühnenjubiläums heraus.

Inhaltlich fühlen sich die Geschwister Küng dem musikalischen Erbe ihrer Appenzeller Heimat verbunden. Das zeigen sie auch mit dem neuen Programm „Neumödig“. Mit Gefühl, Witz, Charme, etwas Frechheit, aber immer mit dem nötigen Respekt vor dem Original, arrangieren und bearbeiten sie die Stücke ihrer Vorgänger und lassen Altbekanntes in einem neuen Kleid erscheinen. Eigenkompositionen aus der Feder von Roland Küng runden das Repertoire des Ensembles ab.

Madlaina Küng spielte von 2001 bis 2017 in dieser Formation.

www.geschwisterkueng.ch